Logo Gampel-Bratsch Logo Logo Logo Logo

Der zweite Workshop in Jeizinen war ein voller Erfolg!

Rund 50 Personen kamen gestern zur alten Kapelle von Jeizinen, um gemeinsam die Themen der Zukunft zu besprechen. Die Gespräche unter den Teilnehmern waren sehr bereichernd und die gesammelten Inputs zeigten klare Tendenzen.

Der Ablauf des Abends verlief grundsätzlich wie am Vorabend in Gampel (Blogbeitrag vom 14. März 2012). Nach einer kurzen Einführung wurden die Teilnehmenden in Gruppen eingeteilt und konnten ihre Meinungen zu den Themen besprechen und Ideen für die Zukunftsreise sammeln. Am gestrigen Abend rückten ähnliche Themen in den Vordergrund wie am Abend zuvor in Gampel. Es wurde jedoch schnell ersichtlich, wie wichtig der Stellenwert der Luftseilbahn in Jeizinen ist. Aussagen wie „ohne Luftseilbahn keinen Tourismus“ oder „die Luftseilbahn als Nabelschnur zwischen Gampel und Jeizinen“ wurden eifrig diskutiert. Ausserdem wurden auch Stimmen laut, die das fehlende Verständnis der Talbevölkerung für die Herausforderungen und Bedürfnisse der Bevölkerung auf dem Berg bemängelten.

Grundsätzlich wurde betont, wie wichtig es ist, die bestehende Infrastruktur zu erhalten, auszubauen und auch besser zu nutzen. Auch hier oben wurde schnell klar, dass die Bewohner von Jeizinen und Engersch sehr stolz auf Ihre Dörfer sind. Sie wünschen sich zugleich aber auch, dass man das Naherholungsgebiet und diese schöne Region besser vermarktet. Immerhin sind mit der einmaligen Fauna und Flora, der einzigartigen Lage in exponierter Sonne, dem faszinierenden Panorama und den freundlichen Leuten wichtige Voraussetzungen gegeben, um den Tourismus erfolgreich zu fördern. Weitere Voraussetzungen sind, dass man die Wege im Winter und Sommer gut unterhält, neue Wanderwege und Schneeschuhtrails fördert und laufend auch in das Skigebiet von Jeizinen investiert. Die Bewohner von Jeizinen und Engersch sind überzeugt, dass man mit speziellen Angeboten und Anlässen vermehrt Besucher in die Region locken kann.

Es wurden Risiken der Naturgefahren wie Lawinen angesprochen. Und auch das Wasser war ein wichtiges Thema: vor allem in den heissen Sommermonaten ist das Wasser auf dem Berg teilweise knapp. Bedarf es baulichen Massnahmen oder gar einem neuen Wasserreservoir? Zudem wurde die Schliessung des eigenen Dorfladens sehr bedauert und die bessere Nutzung von leer stehenden Gemeindegebäuden vorgeschlagen.

Sehr erfreulich war die grosse Anzahl der Teilnehmenden, die mit rund 50 Personen von Jung bis Alt für die beiden Dorfschaften Jeizinen und Engersch anteilsmässig sehr hoch ausfiel. Wir erhielten im Verlauf des Abends sogar Besuch von einem kleinen Hund, der wohl auch mit auf die Reise in die Zukunft genommen werden wollte: Er bellte vor der Kapelle, bis ihm Einlass gewährt wurde. Immerhin gehört er auch zu den Bewohnern von Gampel-Bratsch...!

Und hier noch zwei Statements von gestern:

„Ich war total positiv überrascht, so viele Leute anzutreffen. Es war ein spannender, sehr gut organisierter Abend mit vielen interessanten Beiträgen.“ Therese Baumann Brügger.

„Ich finde es toll, dass die Gemeinde die Bewohner an der Definition der Zukunftsthemen teilhaben lässt und ihnen dieses Mitspracherecht gewährt. Ich freue mich auf die Zukunftswerkstatt und bin gespannt zu sehen, welche Themen dann priorisiert werden.“ Otto Hildbrand.

Fotos vom Mittwoch, 14. März 2012

Zukunftswerkstatt Gampel-Bratsch Zukunftswerkstatt Gampel-Bratsch Zukunftswerkstatt Gampel-Bratsch Zukunftswerkstatt Gampel-Bratsch

Ihr Kommentar

Wir freuen uns auf Ihren konstruktiven Beitrag. Bitte geben Sie ihren Vor- und Nachnamen, eine gültige E-Mail Adresse und Ihren Kommentar ein. Sobald Sie uns diese Angaben senden, werden Sie ein Bestätigungsmail erhalten, welches Sie anklicken müssen. Erst dann wird Ihre Nachricht unserer Redaktion gesendet, die den Beitrag frei schalten wird.

Termine