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Gestern Abend fand in Gampel der erste Workshop statt!

Kurz vor 19h00 kamen die Bewohner von Gampel zur Mehrzweckhalle Milimattu, wo der erste von vier Workshops durchgeführt wurde. Über 70 Personen konnte der Gemeindepräsident Konrad Martig an dieser ersten Reiseetappe willkommen heissen.

Zu Beginn zeigte Konrad Martig den Besuchern das Ziel der ganzen Reise auf und erklärte den Ablauf des Abends. Anschliessend übernahm Mario Schnyder als Projektleiter das Wort, erläuterte die 6 Schritte für eine erfolgreiche Gemeindeentwicklung und zeigte den Weg zur Erarbeitung eines gemeinsamen Leitbilds auf.

Anschliessend ging es für die Teilnehmenden zur Sache: In kleineren Gruppen von rund 10 Personen konnten die Teilnehmenden an diversen Posten zu folgenden Fragen Stellung nehmen: Was wollen wir angehen? Welche Themen stehen an? Was bewegt uns zukünftig? Welche Stärken und Schwächen hat unsere Gemeinde? Welche Chancen und Gefahren resultieren daraus?

Nach einer kurzweiligen Stunde kamen viele interessante Impulse zusammen. Es wurde schnell ersichtlich, dass die Bewohner der Dorfschaft Gampel stolz auf ihre Gemeinde sind und ein starker Zusammenhalt unter einander besteht. Viele Themen wurden angesprochen und die Bandbreite reichte von der Kinderbetreuung bis hin zur Alterspflege über alle Lebensphasen – was die unterschiedlichen Anliegen je nach Lebensphase schön widerspiegelte.

Die Grundbedürfnisse nach Sicherheit und einer guten Infrastruktur kamen gestern Abend klar zum Ausdruck. Es wurde zudem mehrmals erwähnt, dass die Vermarktung der Gemeinde als attraktive Wohngemeinde aber auch als faszinierendes Naherholungs-/ Tourismusgebiet noch besser umgesetzt werden könnte. Dies bedingt jedoch eine gute Infrastruktur im Bereich Transportmittel und Verkehr. In diesem Kontext wurde ebenfalls die Frage nach der Zukunft der Luftseilbahn aufgegriffen. Ausserdem fragten sich die Teilnehmenden, warum die Gemeinde Gampel-Bratsch sich nicht stärker im Bereich erneuerbare Energien engagiert und ev. sogar als Vorzeige-Gemeinde positioniert. Es wurden Themen der Raumplanung diskutiert: Positiv gewertet wurde, dass die Gemeinde genügend Bauland zur Verfügung hat. Im gleichen Atemzug wurde aber auch die Gefahr der Zersiedelung genannt und darauf hingewiesen, dass man den alten Dorfkern besser erhalten sollte. Ein weiteres wichtiges Thema war die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Steg-Hohtenn: aus Sicht der Teilnehmenden macht eine engere Zusammenarbeit durchaus Sinn und würde helfen, gewisse Synergien besser zu nutzen. Dies würde der Region auch ermöglichen, sich im Oberwallis als weiteres wichtiges Ballungszentrum besser zu positionieren.

Wir haben einige Statements von Teilnehmenden für Sie festgehalten:

„Es war ein interessanter, kurzweiliger Abend mit vielen spannenden Impulsen. Ich finde es eine tolle Idee, dass die Gemeinde die Bevölkerung bei der Definition der Strategie mit einbezieht.“ Petra Carlen.

„Die Arbeit in Kleingruppen und der Meinungsaustausch unter den Teilnehmenden waren sehr bereichernd. Es eröffnete weitere Perspektiven und so konnten neue Ideen entstehen.“ Elmar Schnyder.

„Es ist schön zu sehen, dass Jung und Alt bei diesem Anlass mitmachen und gemeinsam die Themen der Zukunft definieren. Ich freue mich, dass die Gemeinde unsere Meinung hören will und unsere Anliegen ernst nimmt.“ Silvia Schmidt.

Der erste Workshop hat aus Sicht des Kernteams sein Ziel vollumfänglich erreicht und war ein grosser Erfolg: interessante Impulse aus der Bevölkerung, spannende Diskussionen und bereichernde Begegnungen prägten den Abend. Vielen herzlichen Dank für die aktive Teilnahme. Wir hoffen, dass die nächsten Workshops genauso erfolgreich werden!

Fotos vom Dienstag, 13. März 2012

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